Mit WordStat können bereits existierende Kategoriensysteme auf neue Textkorpora anwendet oder neue entwickelt und validiert werden. Mittels der manuellen Codierung kann WordStat für eine systematischere Anwendung von Codierungsregeln und Entdeckung von Unterschieden im Wortgebrauch zwischen Gruppen von Individuen, Revision bereits existierender Codierungen mittels KWIC (Keyword-In-Context) und für die Berechnung von Intercoderreliabilitäskoeffizienten eingesetzt werden.
WordStat enthält zahlreiche exploratorische datenanalystische- und graphische Tools, mit denen man die Beziehung zwischen Inhalten von Dokumenten und Informationen, die in kategoriellen oder numerischen Variablen wie Geschlecht oder Alter, Jahr der Publikation etc.vorliegen, untersuchen kann. Beziehungen zwischen Wörtern oder Kategorien und auch die Ähnlichkeit von Dokumenten kann durch hierarchische Clusteranalysen oder multidimensionale Skalierung entdeckt werden. Korrespondenzanalyse und Heatmap-Plots dienen zur Untersuchung von Beziehungen zwischen Schlüsselwörtern und verschiedenen Gruppen von Individuen.
Neu in Version 6.0 sind:
- neue Diktionärsfunktionen mit komfortabler Zuweisung mit Vorschlägen von WordStat
- Diktionärmanager, der nun auf WordNet 3.0 basiert (statt auf Version 1.7 vorher)
- Cluster- und Korrespondenzanalyse von Wortphrasen
- neue Plots und Dendrogramme
- Zuweisung von Codes für QDA-Miner innerhalb von WordStat
- Reportmanager gibts jetzt auch innerhalb von WordStat
- erweiterte Statistik von Dokumenten und Diktionären
- Direkter Export nach SPSS (.sav Datei) und Software zur sozialen Netzwerkanalyse
- Worthäufigkeiten verglichen mit dem britischen oder amerikanischen National Corpus
- und einiges mehr
WordStat kann nur in Verbindung mit SimStat oder QDA-Miner verwendet werden.